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Tuesday, September 30. 2003
 Gestern abend aus gegebenem Anlass ausgezeichnet gespiesen!
- Gruß aus der Küche: Flusskrebsconsomé und Flusskrebspurée / Rehbulette in Schwarzwurzelcreme
- Schwarzwurzelsüppchen mit gratinierten Jacobsmuscheln
- Krosser Zander mit Burgunderschalotten und Schnecken im Petersilienfond
- Dies und Das von Holunderblüte und -blättern
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Saturday, September 27. 2003
 Es ist mal wieder Berlin-Marathon. Aber dieses Jahr ist alles anders. Ein Tag Vollsperrung reicht nichtmehr. Es müssen schon zwei Tage sein, denn wer möchte sich nachsagen lassen, die Skater zu diskriminieren? Und so kam es, dass Teile der Berliner Innenstadt seit Freitag früh (!) gesperrt sind. Am Samstag starten dann um 16:00 die Skater auf der Straße des 17. Juni und erreichen dann planmäßig gegen 19:14 das Ziel auch auf der Straße des 17. Juni. Am Sonntag gehts direkt weiter mit den Läufern, die bereits um 9:00 starten und gegen 15:14 am Ziel eintreffen.
Nur um mal die Dimensionenn zu verdeutlichen: Wir reden hier von 10.000 Skatern, 35.000 Läufern und einer knappen Million Zuschauern. Letztere führten bereits am Freitag dazu, dass der Verkehr auf der gesamten A115 völlig zum Stillstand kam.
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Friday, September 26. 2003
 So viel habe ich dann doch schon mit meinem Wagen seit März 2002 zurückgelegt. Das entspricht in etwa einer Erdumrundung auf dem 50. Breitengrad! Beachtenswert wäre auch, dass ich das vollbracht habe, ohne Berlin wirklich zu verlassen. (Nur zwei Reisen nach Paderborn habe ich mir geleistet.) Wenn man annimmt, den Wagen mit durchschnittlich 10 l Super auf 100 Kilomtern gefahren zu haben, macht das etwa 3000 Liter von dem guten Zeug. Wenn man nun noch annimmt, dass der Liter etwa 1,10 EUR kostete, dann hat mich der Spaß 3.300 EUR gekostet. Und das war's mir wert!
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Friday, September 26. 2003
 Folgende eMail erreichte mich heute und löste doch beträchtliche Verwunderung aus über die Schnelligkeit und Flexibilität mit der die sogenannte Nigeria-Connection immer neue Aufhänger für ihren Bauernfang findet.
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Monday, September 15. 2003
 Das ist der Anfang vom Ende der Pressefreiheit! Zumindest wenn man gestern abend das Medienmagazin "Zapp" des Norddeutschen Rundfuns gesehen hat. Der Autor eines Beitrages über den Ausraster des Bundestrainers ist nämlich der Auffassung - und das allen Ernstes - dass sich Völler ja nur in eine Reihe stelle mit bekannten Medienfeinden wie Stoiber oder Schröder. Sie alle ließen nämlich auf dem drauffolgenden Tage Sympathie für die Tiraden des Übungsleiters erkennen. Und das geht ja nun garnicht. Journalisten kritisieren, also nein. Kritiker kritisieren, schon garnicht. Wo kommen wir denn da hin?
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Monday, September 15. 2003
 Das schöne am Fernsehen ist doch, dass jeder seinen Platz hat. Meine nunmehr seit anderthalb Wochen andauernde Erkältung gibt mir die Chance, dieses dümmste aller Medien ausgiebig genießen zu können. Vor allem - aber nicht nur - das Privatfernsehen ist ja nahezu ein Sklave der Verkürzung. Will heißen, dass komplizierte Sachverhalte dem eher mäßig interessierten und somit zu wenig geistiger Investition bereiten Publikum immer kurz und prägnant "rüber" gebracht werden müssen. Da ja bekanntlich alles immer schlimmer und schlechter wird, nehmen auch diese Verkürzungen zumindest subjektiv zu. Nun ist aber diese unsere Welt so kompliziert, dass nicht alles einfach mal in einen 1'30'' Bericht entsprechenden Stationen passt. Gerade die sind Meister der Verkürzung und auch der Ausnutzung aller Facetten ihres Mediums. So trug es sich vor einigen Tagen wieder zu, dass in der leicht boulevardesque angehauchten Sendung wie Explosiv, Blitz, Brisant, Taff oder wie sie alle heißen eine gar erschütternde weil an provinzialität nicht zu übertreffende Familiengeschichte breitgetreten werden musste. Worum es im Besonderen ging sei hier mal hintan gestellt.
Jedenfalls trug sich folgendes zu:
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Posted by Sebastian in
Friday, September 5. 2003
 Ich liege darnieder. Seit ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag so herzerweichen Halsschmerzen hatte, dass ich seit 04:00 nicht mehr schlafen konnte gehts mir auch körperlich beschissen. Ich kann das nicht anders ausdrücken, leider. Mich hat die Schnodderseuche komplett erwischt. Volle Breitseite! Das ganze Programm: Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Ohren zu, Gelenk- und Gliederschmerzen, kalte Hitze usw. Es ist zum Auswachsen. Und das ausgerechnet dieses Wochenende, wo sich Besuch aus Paderborn, eine Junggesellenparty und diverse weitere soziokulturelle multi-ethnische Highlights angekündigt hatten.
Nachtrag: Gegen 04:00 in der Nacht von Freitag auf Samstag zog ich mir zur Feier der abklingenden Siechtums gleich mal eine Muskelzerrung unter dem rechten Schulterblatt zu.
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Tuesday, September 2. 2003
 Hier ein sehr schöner Beitrag, der am Sonntag auf DeutschlandRadio verlesen wurde. Autorin ist Eva Demski:
Alle wachen auf wie aus einem Traum? Alptraum? Wunschtraum? Haben wir die Karibik wirklich hier haben wollen? Oder wäre sie besser dort geblieben, wo sie immer war – in den Prospekten der Reiseveranstalter, in unseren Plänen: Ein Ziel, aufs Innigste zu wünschen, aber gottlob weit weg?
Continue reading "Der Sommer, sehr gross. Nach der Hitze"
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