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Saturday, July 31. 2004
 Der SPIEGEL schreibt in seinem Online-Angebot über den hochgelobten und wenig kritisierten Film des amerikanischen Dokumentarfilmers Michael Moore und prüft einige von Moore aufgegriffene Sachverhalte nach.
Der letzte Satz des Artikels enthält die Quintessenz:
Menschen, die an Fakten interessiert sind, lesen dafür dicke Untersuchungsberichte von Kommissionen oder lange Leitartikel. Menschen, die lieber gut unterhalten werden wollen, schauen Michael Moore. So hat jeder seine eigene Welt.
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Tuesday, July 27. 2004
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Tuesday, July 27. 2004
 Mit dem Inkrafttreten der Hartz IV Gesetze wird es eng für Drückeberger, Sozialschmarotzer und arbeitsfaules Gesinde.
Aber auch ehemalige Berliner Stadtentwicklungssenatoren bringen ihr Schäfchen ins Trockene, wie die "Zeitung für Marketing, Werbung und Medien", HORIZONT mit leichten grammatikalischen Schwächen zu vermelden vermag:
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Friday, July 23. 2004
 Berlin – Die „guten Zeiten“ hat er lange hinter sich. Laurent Daniels (39), Ex-Star aus der RTL-Erfolgsserie GZSZ – nach einem Kollaps schieben ihn Sanitäter weg. Verwirrt! Halbnackt!
Sonntag, 3 Uhr morgens, in einem Berliner Techno-Club. Es tobt die 72-stündige Party „VfB – Verein für Boys“. Der Schauspieler streift seine Turnhose ab, tanzt im Slip umher, knutscht einen Glatzenmann.
„Plötzlich begann er wild zu zittern und zu schwitzen“, so ein Augenzeuge. „Er war völlig am Ende.“ Im Rollstuhl muss der einstige Star abtransportiert werden.
Ein Experte zu BILD: „Die Symptome weisen auf Ecstasy-Missbrauch hin“.
1997 bis 2000 spielte Laurent Daniels bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (täglich 6 Mio. Zuschauer) mit.
Seine nächste TV-Serie „Großstadtträume“ flog nach sieben Folgen raus.
Die Musikkarriere – gefloppt! Seine Platte schaffte es gerade mal auf Platz 91. Seitdem „prüft er Projekt“ – und feiert...
07.06.2004, © 2004 Bild.T-Online.de
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Wednesday, July 21. 2004
 Ein Sommertag schickte sich, die Stadt endlich aus dem 20-Grad-wechselhaft_Pessimismus zu erlösen. Und es gelang ihm zweifellos. Strahlender Sonnenschein ab circa zwölf Uhr mittags versüßte mir das Aufstehen und den Gang zum Sport. Hernach warf ich mich wie bereits am Vortag auf die Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platze, las in einem guten Buch und ließ mich von der Sonne wärmen.
Leider stürzten gegen einundzwanzig Uhr apokalyptische Gewitter über Berlin herein, wie ich sie noch nie erlebt hatte: unaufhörliches Blitzen und Donnern, sintflutartiger Regen, Finsternis. Aber M, R und ich stellten fest, dass Berlin doch über eine hervorragende Kanalisation verfügt, die auch die größten meteorologischen Absurditäten schnell vergessen lässt.
 Der spätere Abend sollte dann planmäßig eigentlich im Ackerkeller/ Bergkeller verbracht werden, wo T, wie von Zeit zu Zeit, aufzulegen gedachte. Leider stellte sich heraus, dass der Keller tatsächlich randvoll war mit recht enttäuschenden Gästen, stickiger Luft, zu wenig Bar-Personal und zu viel Körperausdünstungen. Ich trat den raschen Rückzug an, um dann zu erfahren, dass man in Berlin Mitte gern mal die Ampeln ausschalten. Auch an neuralgischen Kreuzungen wie dem Rosenthaler Platz. Schade nur, dass Autofahrer offenbar nichtmehr in der Lage sind, solch komplexe Zusammenhänge aufzulösen.
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Sunday, July 18. 2004
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Friday, July 16. 2004
UPDATE: Der Spiegel äußert sich recht differenziert zur Problematik medienwirksamer Humanitärer Hilfsaktionen. Lesenswert auch, da Frau Roth zu Worte kommt.

UPDATE:
Am 16.07.2004 um 15:45 schrieb Claudia Roth:
Geschätzter sebastian Dietrich,
mit Dank für Ihr Interesse möchte ich Sie um Ihr Verständnis bitten, dass Claudia Roth keine Zweier-Gespräche per Mail führen kann. Ihre Äußerungen in verschiedenen Interviews und in den Pressemitteilungen der grünen Fraktion reichen völlig aus, um politisch relevante Fragen klar zu beantworten.
Es wäre ja nett und schön, wenn genügend Zeit da wäre, auch auf lustige oder polemische Fragen einzugehen. Das ist uns leider nicht gegönnt!
Ihnen wünsche ich alles Liebe und noch mehr Lust an Fragestellungen.
Mit freundlichen Grüßen
Ali Mahdjoubi
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Wednesday, July 14. 2004
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Saturday, July 10. 2004
 Auf der Veranstaltung, die ich gestern Nacht besuchte und auf der ich einen Heiden Spaß hatte, gab der bekannte DJ Paul van Dyk sein neuestes Werk, dass er in Zusammenarbeit mit Peter Heppner verfasste, zum Besten: Wir Sind Wir. Ein recht eingängiger Titel mit allerdings tiefer Bedeutung. So schlagen die beiden Musikanten in die gleiche Kerbe, wie auch unser Bundespräsident und versuchen, ein neues Selbstbewusstsein duchr Rückbesinnung auf bereits Geleistetes zu schaffen. Ob das Aufgabe der populärer Musik ist, sei dahingestellt, aber nach den Reaktionen der "Crowd" bei teh Love from Above als aich des Publikums bei der Vereidigung von Prof. Horst Köhler lässt sich doch ablesen, dass die Wirkung nicht verfehlt wird.
 Auch die Rezensionen der Amazon.de-Kunden lassen erahnen, dass man sich mit dem nötigen Fingerspitzengefühl an die Deutsche Geschichte heranwagt und der Versuchung, diese zu Verklären nicht erliegt. Bleibt zu hoffen, das Gutes aus diesem Selbstbewusstsein erwächst!
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Saturday, July 10. 2004
 Ein hervorragendes Buch wurde von mir ausgelesen. U war so nett, es mir als Gastgeschenk zu überlassen und es hat mir nicht nur über zahllose dröge Referat-Seminare und Vorlesungen hinweg geholfen, nein es ist auch ein sehr differenziertes Werk über die New Economy, deren Beginn, Boom, Ende; das Lebensgefühl der Menschen, die mit und in der New Economy schafften, was man (positiv wie negativ) vorher lange nicht schaffte in unserem Land: Aufbruchstimmung, Selbstvertrauen, Mut zum Unternehmen. Wie bei allem menschlichen Tun ging dies natürlich nicht ohne Makel ab, die jedoch in diesem durchaus zu recht als Insider-Werk zu bezeichnenden Buch auch zur Sprache kommen. Der Autor hält grandios die Balance zwischen Wehmut, Neutralität und dem, was der Amerikaner als Compassion bezeichnet.
"Mind boggling, Evening Post" kann ich da nur sagen in Anlehnung an den großen Max Goldt.
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