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Thursday, October 28. 2004
Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 1648
Nach umfangreichen Ermittlungen konnten Beamte des
Polizeipräsidiums Dortmund in der vergangenen Woche eine aufwändige
Hanfplantage in Dortmund-Dorstfeld abernten und drei Tatverdächtige
festnehmen.
Continue reading "Ernte verdorben - Illegale Hanfplantage durch Polizei sichergestellt"
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Sunday, October 24. 2004
 Spiegel ONLINE veröffentlicht ein Interview mit dem Moderator der RTL-Sendung "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" Dirk Bach. Kurz, schwammig und gehaltlos, so ist auch das Interview. Erst auf den zweiten Blick gibt der Moderator dem Leser Hinweise, was er wirklich mitteilen will. So fragt der Interviewer, warum man nicht Prominente der ersten Kategorie ins Lager geschickt habe. Darauf Bach: "Nö, das ist doch öde. Die haben sich doch schon längst selbst in aller Öffentlichkeit demaskiert, da brauchen wir ja nicht mehr draufzuhauen." Bach selbst maskiert sich hingegen gern in der Öffentlichkeit und lässt sich in lächerlichste Kostüme stecken (Beispiel 1, 2, usw.). Nichtsdestotrotz wird immer heftig drauf gehalten bei RTL. Vor allem, wenn's noch ein bisschen weiter runter geht im Niveau und runter und runter. Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt der RTL daher. Und dann geht's noch weiter runter. Und vor allem schamlos: "Bach: Verhöhnung würde ich unsere feine Art der Ironie nicht nennen. Gut, vielleicht ein bisschen Schadenfreude - und auch ein paar Gehässigkeiten. Aber da machen wir uns keine Sorgen, weil wir bei dieser Runde sicher sein können, dass es nie den Falschen trifft."
Könnte man also Dirk Bach in Köln auf offener Straße mit Dreck bewerfen? Es würde ja nicht den Falschen treffen!
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Thursday, October 21. 2004
 Digital Video Broadcasting Terrestrial der Komplexe Name für das, was dessen Initiatoren gern als "Das Überallfernsehen" anpreisen. Das klingt einfach und simpel. Ist es auch: Man stelle einfach den analogen Empfang ab und freue sich über die überwältigende Akzeptanz.
Das ist Fortschritt per Gesetz. Nicht etwas aus Bedarf, nein, weil Fernsehräte das entscheiden und weil GEZ-Zahler das finanzieren. Und so bildet sich eine unheilige Allianz aus Geräteherstellern, -verkäufern, privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk. Denn alle "profitieren" davon.
Kritik findet nicht statt. Sichtbar werden die Grenzen des dualen Rundfunksystems!
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Wednesday, October 20. 2004
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Tuesday, October 19. 2004
 "Der Herr sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht! Nur nicht
in Paderborn und Münster. Da blieb es finster!"
Was auch erklärt, warum letztere zur "lebenswertesten Kommune weltweit" in der Kategorie zwischen 200.000 und 750.000 Einwohnern gekürt wurde. den Titel verlieh der Wettbewerb " The International Awards for Liveable Communities". Gratulation! Denn die Konkurrenten waren nahezu übermächtig: Sieben namhafte weitere Städte aus sechs Ländern wurden ebenfalls in der Einwohner-Größenklasse Münsters zugelassen. Es handelt sich um Bayamon (Puerto Rico), Changshu (China), Coventry und Newcastle (England), Okayama (Japan), Poznan (Polen) und Seattle (USA).
Die 215 £ (309,82 EUR) Teilnahmegebühr haben sich also gelohnt. Denn so preiswert ist der Anlass für eine Dienstreise von Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann, Umweltamtsleiter Heinrich Bruns und die Schriftenredakteurin des Presseamtes Ute Kutschera selten zu bekommen.(Quelle: Presseamt Münster)
Berlin erhielt übrigens soeben den begehrten Preis "Schönste Stadt Deutschlands" in der Kategorie 3.000.000 bis 3.500.000 Einwohner.
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Monday, October 11. 2004
 Ich bin eigentlich kein großer Freund davon, einfach nur die lyrics irgendwelcher guter Lieder ins Internet zustellen. Aber da man ja das ganze Lied nicht anbieten kann, versuche ich, durch das Cover und den Text wenigstens einen kleinen Eindruck zu liefern.
Continue reading "The Chemical Brother - The Golden Path"
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Saturday, October 9. 2004

"Verheerendes und Aufwühlendes, Einfaches und Seltsames bietet sich dem geneigten Betrachter, wenn er den globalen Internetspielplatz der beiden kindgebliebenen Benjamin Apfelbaum und Marco Glienke unvoreingenommen betritt. Fan(s)tasien in Absynth - so nennt man die bereits in die vierte Runde gegangenen Einstundsessions, die spontan und innerhalb des selbst gesteckten Zeitrahmens von 60 Minuten entstehen. Es soll 'Output' generiert werden, ohne sich über gestalterische und geschmackliche Grenzen Gedanken zu machen. Hier wird rohe Schaffenskraft destilliert und unverblümt veröffentlicht. Verschmähte Tapetenmuster und abgenutzte, schlecht gesetzte Typographie gewinnen in diesem Kontext an neuem Reiz und öffnen den Geist und das Auge für neue Blickwinkel. Das Projekt offeriert Poesie, Illustrationen, Animationen und Gedankencollagen in einem dadaistischen Rahmen. Alles ist sehr persönlich und erfrischend anders. Entstanden aus dem Bedürfnis, das Erlebte, Gesehene, Gehörte und Gefühlte des Tages und der letzten Wochen auszudrücken und in wenigen Sekunden darzustellen, geht es bei Absynth darum, das Ventil am Kopf zu öffnen, um Platz für Neues zu schaffen, Altes zu verarbeiten und aufnahmefähig zu bleiben.
Oder um es mit Nietzsches Worten zu sagen: “Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen.“
Mit dem Getränk Absinth hat die ganze Sache an sich gar nichts zu tun, aber der Name klingt doch irgendwie verheißungsvoll, oder?
Benjamin Apfelbaum & Marco Glienke, Berlin 2004.
http://absynth.210879.com"
Soweit der Pressetext. Und soweit so gut!
Im Prinzip handelt sich um ein dem Autorenmarathon mehr als ähnliches Konzept. Nur ist nicht allein das geschriebene Wort hier das Medium. Ton, Bild, Text, deren Verbindungen ergänzt um die zweite Dimension machen dieses Projekt auch visuell äußerst reizvoll!
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Friday, October 8. 2004
 Eine hervorragende, eine schier großartige Aktion spielt sich derzeit auf der Seite Bourgeoisie.de ab: Ein Autorenmarathon, eher eine Art literarischer Staffellauf. Eine unbestimmte Anzahl Autoren schreibt an einer Geschichte, jeder an seiner, alle an einer! Grundbedingung: Das Geschehen vorantreiben, die Handlung vorantreiben, den Leser voranbringen.
Autorenmarathon
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Tuesday, October 5. 2004
 "Wo geht's denn hier zum Zentrum" fragte mich ein weißhaariger Mann aus seinem BMW 328i Cabriolet mit Kieler Kennzeichen mitten im Kreisverkehr um den Ernst-Reuter-Platz. Gute Frage eigentlich. Auf meine Gegenfrage, welches Zentrum, entgegnete er mir "Na das Stadtzentrum". Ich schickte ihm zur Gedächtniskirche, die ist immer eine Reise wert!
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Sunday, October 3. 2004
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