Posted by Sebastian in
Wednesday, February 28. 2007
 Gar nicht of genug hinweisen kann man - gerade angesichts der politischen Weltlage - auf ein liebevoll geschriebenes Stück Völkerfreundschaft: USA Erklärt ist ein Blog, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die last remaining super power dem ihr kulturell überlegenen und politisch versierten Europäer (hier: Deutschen) näher zu bringen, ihre liebenswerten Eigenheiten und verabscheuungswürdigen Marotten zumindest zu erklären, wenn auch nicht zu rechtfertigen. Immer mal wieder lesenswert zum Beispiel die Artikel "Warum Amerikaner (Briten, Kanadier) nicht sagen, was sie meinen" und " Die Grobstruktur der USA". Wer das alles gelesen und begriffen hat, darf auch erhaben über sowas lachen ;-)
Posted by Sebastian in
Saturday, February 24. 2007
 Aus gegebenem Anlass und nach Hinweis durch Anverwandte hier eine kurze Case Study . Problem: Energieversorgung der Republik Südafrika (ZA) steht auf wackeligen Beinen. Variante I: Verkauf von FW de Klerk an die Russen. Zusaätzlich Adoption mehrer russischer Kinder durch Nelson Mandela und Thabo Mbeki. Dafür bauen die Russen dann eine Erdgaspipeline durch Nord- und Zentralafrika und versorgen ZA (bei politischem Wohlverhalten) mit Erdgas im günstigen Putin-Spar-Abo.
Variante II: Erhöhung der Steuern auf Mineralöle auf etwa 86ct pro Liter (inkl. Mehrwert- und Ökosteuer). Erheben einer Maut auf Lkw-Verkehr. Aus dem draus aufkommenden steuerlichen Steueraufkommen blindwütige Förderung von Wind- und Solarkraftanlagen durch: IIa: Gesetzliche Verpflichtung aller großen Energieerzeuger, die durch Wind und Sonne erzeugte Energie zum vielfachen des Marktpreises aufzukaufen und weiterzuleiten. IIb: Förderprogramme für die erneuerbare Energien erzeugenden Unternehmen. dadurch Börsenboom, allgemeine Gier. Variante III: Zupflastern sowohl der Karoo-Steppe als auch der windigen Kapküste mit formschönen, extrem leisen Windrädern.
Variante IV: Millionenüberweisungen an die palästinensische Autonomiebehörde, um unter dem Deckmantel der Humanität um bei den öltriefenden Scheichs zwei Oasen weiter einigermaßen gut Wetter zu machen. (siehe auch: OPEC)
Variante V: Kauf eines Kernkraftwerks Marke SIEMENS. (Vorteil: Der Konzern versorgt jegliche mit dem Projekt befassten Beamten und Angestellten mit Millionenschmiergeldern. Daraus resultierend Kaufkraftsteigerung, erhöhte Steuereinnahmen des Staates --> Mehr Förderprogramme!)
Variante VI: Ausbeuten der kümmerlichen Kohleflötze im Schachtverfahren (nur unter dicht besiedelten Metropolregionen!). Senken des Verkaufspreises auf Weltmarktniveau durch 'Absatzhilfen' (Finanzbedarf ca. 25.000.000.000 ZAR pro Jahr, zur Finanzierung siehe Variante II).
Variante VII: Nutzung der durch Ökoblockwarte und profesionelle Bedenkenträgern im allgemeinen Politikbetrieb produzierten heißen Luft in SIEMENS Dampfturbinen-Kraftwerken. (siehe auch Variante V)
Zusätzlich: Erheben eines Pflichtpfandes auf Einwegverpackungen (nicht: Milch, Wasser, Saft, Wein, Spirituosen, diätische Getränke). Löst obiges Problem nicht, festigt aber in der Bevölkerung einen gewissen Ökofatalismus. Dämpft somit ungwolltes politische Engagement einzelner Bevölkerungsschichten durch Frustration.
Siehe auch: Politisches Übersprungsverhalten von fehlsozialisierten rest-68er Volksbeglückern mit leicht totalitären Tendenzen.
Copyright: Alle Bilder meine!
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Thursday, February 22. 2007
Nee, schon klar Australien! Glühbirnen (sic!) verbieten und der Klimawandel wird ratz fatz gestoppt! Sicher! Die acht Prozent Energierverbrauch, die auf private Beleuchtung zurückzuführen sind, reißen den Planeten schon raus. Aber sicher. Da können wir dann wieder ein Paar Kohlekraftwerke bauen um doch noch aus der Kernenergie auszusteigen und alle sind zu frieden! Hektischer Aktionismus? Ach was, das ist echt was anderes. Nein, das ist eben ein kleiner Schritt, um mal zu zeigen, was jeder einzelne (nicht etwwa alle zusammen) so tun kann, um das Klima zu verbessern. Der Vorteil ist ja auch, wie bei kleinen Schritten so üblich, dass sie nicht so anstrengend und aufwendig sind wie die großen!
Einige Fragen bleiben jedoch offen:
- Wieviel Energie geht drauf bzw. wird verschwendet, wenn voll funktionierende Glühbirnen vernichtet werden (müssen)?
- Wie ist eigentlich die Energiebilanz einer herkömmlichen Birne Marke Edison im Vergleich zur Energiesparbirne?
- Mit was für giftigem Zeug sind die Dinger eigentlich gefüllt? Wie werden sie entsorgt?
- Wie wirkt sich die von Öko-Blockwarten jeglicher Couleur produzierte heiße Luft auf das Diskurs- und Weltklima aus?
- Wieviel Fußballfelder voll Energie würden eigentilch gespart, wenn alle Deutschen auf einmal ihre alten Glühbirnen wegwürfen und sie durch Energiesparlampen ersetzen?
- Welchen Einfluss hat die globale Erwärmung und die immer dünner werdende Ozon-Schicht eigentlich auf den gesunden Menschenverstand im Allgemeinen und den Australier im Besonderen?
- Schlussendlich die Frage aller Fragen: Gehts eigentlich noch?
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Thursday, February 22. 2007
 Gerade gekauft erworben: Nelly Furtado, Say It Right
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Thursday, February 22. 2007
Bereits vor geraumer Zeit las ich in den spärlichen Stunden der Muße, die mir angesichts der schieren Hektik des Alltags bleiben des Udo Vetters LawBlog. Da nun auch für mich die Vorlesungsfreie Zeit begann, fand ich zurück zu besagter Publikation, die sich mit der Alltäglichkeit des juristischen Wahnsinns befasst ohne jedoch den Wahnsinn des juristischen Alltags und grundrechtliche Fragen außer Acht zu lassen. Vetter ist bekennender Freund von Vernunft, Recht, Gesetz, Grundrechten und nicht zuletzt des gesunden Menschenverstandes. Eine kleine Liste:
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Wednesday, February 21. 2007
Gerade einen Artikel wiedergefunden, der ursprünglich in der FAZ erschien und sich mit der grausamen Belanglosigkeit der Talkshow SABINE CHRISTIANSEN befasst.
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Wednesday, February 21. 2007
 Nachdem sich der Router Speedport W 501V bereits am Samstag abend spontan zum Offlinegang entschlossen hatte, sich damals jedoch mit schlichtem rebooten wieder ans Netz bringen ließ, gab er am gestrigen Dienstag dann vorläufig endgültig den Geist auf. Klar, DSL-Telefonie ging weiterhin, aber drahtlos ins Netz der Netze? Nö! Rebooten brachte auch nichts. Also mal schön 60 Minuten mit verschiedenen Hotlines des Rosa Riesen telefoniert, mich immer wieder über das Ansagen meiner Festnetznummer identifiziert, nachdem die bereits von einer debilen Dialogsystem-Stimme abgefragt wurde. Schlussendlich konnten mir die Damen und Herren an der 0800er nur vorwerfen, ich hätte den Router bestimmt kaputt gemacht ("Also von so einem Fehler habe ich ja noch nie gehört!") und mich an die kostenpflichtige 01805er Endgerätehotline verweisen. Nix da, durchgestellt wird gefälligst! Nun bekomme ich dann schlussendlich einen neuen Router in der Hoffnung, alles klappe... Da man natürlich Lieferprobleme hat, dauert das eine Woche! Logisch.
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Monday, February 19. 2007
Schwul. Und was hat das mit Wirtschaft zu tun? Viel! Findet zumindest die Wirtschaftswoche und hebt die als finanzstark und ebenso konsumfreudig verschriehene Zielgruppe aufs Cover. Hinter dem dezent und klischeefrei gestalteten Titel wird dann ausgebreitet, dass Homosexuelle ein Indikator für kulturelle Offenheit und Kreativität seien, wie Sydney von seiner Homo-Szene profitiert und wie und warum der amerikanische Wissenschaftler Richard Florida einen Gay-Index entwickelte. Wir sind sehr gespannt auf die Lektüre dieser Artikel und legen sie gleichzeitig dem "schwulsten Bürgermeister der Welt" Klaus Wowereit ans Herz. Vielleicht lässt sich so die Wirtschaftsansiedelung in der geliebten Hauptstadt optimieren. Dank für Hinweis und Wortspiel an 'Knut'!
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Monday, February 19. 2007
 Statistische Auswertungen haben ergeben, dass die Kategorisierung der Einträge dieser kleinen Website eh von niemandem genutzt wird. Zudem schreitet die technische und intellektuelle Entwicklung des Internets mit Siebenmeilenstiefeln voran: Man stopft nicht mehr alles und jeden in Schubladen sondern pappt ihnen lieber kleine Zettel an die Stirn um sich und anderen die Orientierung zu erleichtern (siehe Bilder). Die Kategorien wurden also gelöscht und alle kommenden Artikel getaggt. In der linken Seitenleiste und hier findet sich eine sogenannte tag cloud, eine Wortwolke die die am häufigsten vorkommenden tags darstellt. Je größer das Wort geschrieben ist, desto häufiger wurden Artikel damit getaggt. Im Gegensatz zu diesem rein quantitativen Ansatz verfolgt zum Beispiel SPIEGEL ONLINE einen qualitativen Ansatz und bestimmt die Größe der tags in seiner tag cloud redaktionell.
Posted by Sebastian in
Monday, February 19. 2007

"Wer sich kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 einen Kampfanzug, ein Fernglas und Schnürstiefel kauft und, ohne sich von seiner Familie zu verabschieden, nach Pakistan reist, will dort ja wohl nicht mit dem Fernrohr Allah suchen." Otto Schily, Bundesminister des Innern a.D., Rechtsanwalt im Interview mit der ZEIT
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