
Sehr geehrter Herr Dr. Kusch,
ich habe einige Fragen zu obiger Killerapplikation Tötungsmaschine. Ich lese, sie möchten ein Honorar für ihre Dienstleistung verlangen. Würden Sie sich nicht durch Annahme eines Honorars und Abschluss eines Dienstleistungsvertrages ins eigene Bein schießen? Ist die Idee hinter der Maschine denn nicht, dass Sie gerade nicht aktiv eingreifen, eben um Strafverfolgung zu vermeiden?
Aber das soll nicht meine Sorge sein. Bevor ich aber einen Kleinkredit bei meiner Bank aufnehme und langfristige Verpflichtungen eingehe, würde ich natürlich gern wissen, ob das Gerät auch wirklich zuverlässig seinen Dienst tut. Wie peinlich wäre das Gespräch mit meinem Bankberater, wenn ich eingestehen müsste, den Kredit eigentlich nie abzuzahlen gedachte.
Basiert das Gerät tatsächlich auf handelsüblichen Karottensaft? Kann man auch andere Getränke nutzen? Mir wird von Karottensaft immer so übel.
Wie wäre es mit einer Demonstration? Wo ist eigentlich dieser Barnabas Schill?
Auf Wiedersehen.
PS: Ich bin nicht unheilbar krank oder übermäßig vom Schicksal
geschlagen, ich verzweifle nur langsam an der schier grenzenlosen
Dummheit, Selbstüberschätzung und Hybris einiger Mitmenschen und kann das alles
nicht mehr mit ansehen.
PPS: Sieht ihr Geschäft ein Franchise-Modell vor?
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